Attraktivität ist etwas, was uns immer begleitet. Es ist ein Prinzip des Lebens. Etwas, was uns durch die Evolution in die Wiege gelegt wurde. Sie signalisiert Gesundheit und gute Gene. Nicht nur im Bereich Dating hat die Attraktivität eine große Bedeutung. Darüber hinaus hat sie auch Einfluss auf diverse andere Lebensbereiche. Attraktivität ist ein komplett unterbewusster Prozess, der in uns abläuft. Besonders Männer sind dabei vorrangig visuell gesteuert.

In diesem und einem weiteren noch folgendem Artikel geht es um die Frage, was Männer an Frauen und Frauen an Männern besonders attraktiv finden. Manche dieser Dinge können wir nicht beeinflussen, weil sie angeboren sind. Andere Dinge liegen in unserm Handlungsradius und können verbessert, bzw. optimiert werden.

Wofür ist Attraktivität eigentlich gut?

Attraktivität hat aus evolutionäre Sicht eine ganz einfache Aufgabe. Sie soll das Überleben und die Fortpflanzung der menschlichen Art gewährleisten. Wenn man es einmal komplett runterbricht, dann sieht die Reihenfolge doch so aus.

Attraktivität –>Flirten –> Sex –> Nachwuchs

Attraktivität ist ein Indikator für Gesundheit. Diese wiederum zeigt, dass der Mann/die Frau gute Gene hat. Für unsere männlichen Vorfahren waren dabei alle augenscheinlichen Punkte, die für Gesundheit standen ein Merkmal für eine sichere Schwangerschaft und gute Gene.

Diese für manche Frauen als „Oberflächlichkeit“ abgestrafte, rein visuelle Bewertung ist noch tief in uns verankert. Bis zum heutigen Tag hat sich daran nichts geändert hat. Alles, was der Mann bei einem ersten Aufeinandertreffen mit einer Frau denkt, ist komplett unterbewusst. In einem Man läuft in diesem Moment ein Programm für die „Beurteilung der Fortpflanzungstauglichkeit“ statt. Das bedeutet, er überprüft, ob die Frau gesund genug ist, um seinen Nachwuchs auszutragen. Die dabei überprüften Kriterien müssen dem Mann in diesem Moment noch nicht einmal bewusst sein. Sie sind tief in uns verankert. Auf einige haben wir Einfluss und auf andere nicht.

Faktoren der Attraktivität mit eigenem Einfluss

Wert auf Äußerlichkeiten

Es klingt natürlich immer etwas oberflächlich und mittlerweile echt abgedroschen. Es ändert aber leider nichts an der Wichtigkeit für uns Männer. Natürlich zählt auch das Optische. Wir Männer sind visuelle Menschen. Wir wollen mit der Frau angeben können, wenn wir mit ihr ausgehen. Darüber hinaus sagt das Aussehen einiges darüber aus, wie selbstbewusst, diszipliniert und gepflegt eine Frau ist (gilt natürlich auch für die Männer). Dabei heißt es: Haut zeigen und sich rausputzen ist immer eine gute Idee. Allerdings muss man den schmalen Grad zwischen stilsicher und billig gekonnt umschiffen. Das Wichtigste ist, dass die Frau sich in ihrer Haut wohl fühlt und das auch ausstrahlt.

 

Lachen/Lebensfreude

Lachen macht attraktiv

Das Max-Planck-Institut hat mit einer Studie herausgefunden, dass Frauen, die oft lachen, eine höhere Attraktivität auf Männer ausstrahlen. Mit Lachen ist nicht das Kichern gemeint, wenn sich ein gut aussehender Mann nähert. Mit diesem Lachen ist ehrliche Lebensfreude gemeint. Die Frau ist mit sich selbst zufrieden. Sie hat Spaß am Leben und freut sich über jeden neuen Tag. Für ihr Glück und ihre Zufriedenheit ist sie nicht unbedingt abhängig von einem Partner. Diese Frau weiß genau, dass ein Partner keine Schattenseiten ausfüllen kann. Wie sagt man so schön: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ Genau das ist es, was diese Frau auch nach außen zeigt und auf den Mann so anziehend wirkt.

 

Weniger Make-up

weniger Make-up steigert die Attraktivität

Die Idee, dass uns Kosmetik schöner macht, ist überall. Im Internet gibt es tausende Tutorials, wie man sich am besten schminkt. Modemagazine beschäftigen sich mit dem Make-up der Stars. So ist es zur Routine für die heutige Frau geworden sich Tag für Tag aufs Neue zu schminken. Es gibt viele Studien darüber, dass Make-up eine Frau attraktiver macht. Ein Punkt, der dabei vollkommen außer acht gelassen wurde, ist allerdings: Wie viel Make-up ist wirklich attraktiv? Genau dieser Frage ist der Psychologe Dr. Alex Jones mit einer Studie auf den Grund gegangen. Er hat herausgefunden, dass lediglich 40% des im Durchschnitt verwendeten Make-Ups ausreichen, um die Attraktivität zu steigern. Somit stehen die Männer der heutigen Zeit eher wieder auf einen natürlicheren Look.

„Oft liegen wir mit unseren Annahmen, was das andere Geschlecht attraktiv findet, völlig falsch.“  Weniger ist mehr! Ein überschminktes Gesicht gefällt den wenigsten.

„Ja und Amen“ kommt gar nicht gut

Selbstbewusstsein steigert die Attraktivität

Wenn es um eine längere Beziehung geht, dann wollen wir Männer mit unserer Partnerin auch mal diskutieren können. Wir wollen, dass unser Gegenüber eine Meinung hat. Wenn sie die noch nicht hat, setzt sie sich mit dem Thema auseinander. Laut einer Umfrage von Elitepartner.de finden zwei drittel aller Männer Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit bei Frauen klasse. Dazu gehört es auch sich zu verschiedenen Themen eine eigene Meinung zu bilden und diese dann auch zu vertreten.

Was generell die inneren Werte angeht, sieht das Ranking wie folgt aus: Treue, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Empathie. Das kann man vielleicht so erklären: Wir Männer sind gerne mal mit unseren Jungs unterwegs und besprechen das ein oder andere Problem bei einem Bierchen. Trotzdem ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass zu Hause jemand auf einen wartet. Im besten Fall sieht dieser jemand dann auch noch gut aus. Vielleicht sind diese Dinge nur das i-Tüpfelchen auf dem Gesamtpaket, aber meiner Meinung nach genau so wichtig.

Ein eigenes Leben haben

Es ist generell nicht besonderlich förderlich, wenn man in einer Beziehung nur aufeinander hockt. Am Anfang ist das vielleicht noch schön. Nach und nach geht man sich aber immer mehr auf die Nerven. Das liegt ganz einfach daran, dass man ein gesundes Mittelmaß zwischen der Paarbeziehung und seinem eigenem Leben finden muss. Ein Partner kann niemals die eigene Unzufriedenheit ausgleichen, die in einem herrscht. Deswegen ist es so wichtig, dass beide Partner auch noch ein „Leben“ neben der Beziehung haben.

Wir Männer können es gar nicht haben, wenn Frauen anfangen zu klammern und wir kaum noch Luft zum Atmen bekommen. Wir wollen auch unser eigenes Ding machen. Männerkram halt. Auf uns wirken deshalb Frauen wesentlich attraktiver, wenn sie auch noch ein eigenes Leben haben. Sie gehen raus, treffen sich mit Freunden, sind vielleicht in einem Verein, engagieren sich in irgendeiner Form. Du wirst am besten wissen, was du gerne in deiner Freizeit machst. Gib das nicht auf, nur weil du dich jetzt in einer Beziehung befindest.


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Faktoren der Attraktivität ohne eigenen Einfluss

Darüber hinaus gibt es noch einige Faktoren, auf die man relativ wenig Einfluss hat. Sie sind angeboren oder lassen sich nicht ändern. Auch diese Faktoren haben einen Einfluss auf unsere Attraktivität. Aus diesem Grund möchte ich sie nicht außen vor lassen. Ich erhebe bei der Aufzählung hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es handelt sich dabei lediglich um immer wiederkehrende Merkmale, die mir bei meiner Recherche ins Auge gefallen sind. Ich möchte dabei betonen, dass dies nicht meine eigenen Vorstellungen von Attraktivität sind. Diese Faktoren haben sich lediglich als Durchschnitt aus repräsentativen Studien herauskristallisiert. Das individuelle Empfinden von Schönheit und Attraktivität kann ganz anders aussehen.

Gesunde Haare

Gesunde Haare steigern die Attraktivität

Ein weiterer Indikator für Gesundheit sind die Haare. Gesunde Menschen haben schimmernd glänzende Haare. Im Gegensatz dazu verlieren kranke Menschen den Glanz in ihren Haaren. Das liegt ganz einfach daran, dass der Körper alle Nährstoffe dafür verwendet die Krankheit zu bekämpfen. Haare sind nicht überlebenswichtig. Somit wird hier an Nährstoffen gespart. Ähnliches gilt für die Haarlänge. Männer bevorzugen in der Regel lange Haare. Aus evolutionsbiologischer Sicht lässt sich das so erklären. Kurze Haare zeigen, dass die Frau jetzt im Moment gesund ist. In der Vergangenheit muss es aber einen Punkt gegeben haben, an dem sie ihre Haare verloren hat. Längere Haare bedeuten ganze einfach, dass die Frau über einen langen Zeitraum gesund war.

Ein Verhältnis von Taille zu Hüfte von 0.7 – 0.9

Dieser Wert ist nicht einfach so aus der Luft gegriffen, wie du jetzt vielleicht denkst. Er wurde zum ersten mal von dem Psychologen Devendra Singh von der Universität Austin in Texas untersucht. Bei seinen Nachforschungen zog er die im Playboy abgelichteten Playmates des Monats zwischen 1955 und 1990 heran und befragte darauf hin 700 Männer nach der subjektiv empfundenen Attraktivität der Frauen. Bei den beliebtesten Frauen wurde der Taillenumfang durch den Hüftumfang geteilt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen lieferten einen durchschnittlichen Wert von 0.7 – 0.9. Evolutionsbiologisch liefert diese sogenannte „Sanduhr-Silhouette“ einen Hinweise auf die Gesundheit. Ein Wert, der kleiner als 0.7 ist, könne laut Devendra Singh als Indikator für Komplikationen bei der Geburt gesehen werden. Unterbewusst läuft hier also nur eine Schleife ab, die überprüfen soll, ob die Frau für eine Fortpflanzung geeignet ist.

Natürlich blond?

Es ist ein Klischee. Ich weiß. Dennoch möchte ich hier kurz darauf eingehen. Warum stehen so viele Männer auf die blonde Haarfarbe? Blonde Kellnerinnen bekommen nach einer deutschen Umfrage nach immer noch bis zu 20 Prozent mehr Trinkgeld als ihre nicht-blonden Kolleginnen. Eine ähnliche Situation findet man im Supermarkt. Männer als auch Frauen stellen sich mit einer größeren Wahrscheinlichkeit an einer Kasse mit einer blonden Verkäuferin an. Da ist es doch nicht verwunderlich, dass es so viele Frauen gibt, die sich ihre Haare auch blond färben.

Aber warum ist das eigentlich so? An sich ist das schnell erklärt. Es gibt viele Frauen, sowie auch Männer, die bis in ihre Jugend sehr blond waren. Werden sie erwachsen, so ändert sich die Farbe mehr und mehr zu einem braunen Farbton (natürlich ist das nicht bei allen so). Die blonden Haare sind somit ein Zeichen für Jugendlichkeit. Frau versucht mit diesem kleinen Trick jünger zu wirken als sie eigentlich ist.

Was können wir mitnehmen?

Wie du gesehen hast, gibt es eine ganze Reihe an Punkten, die man als Frau beeinflussen kann, ob man auf einen Mann attraktiv wirkt oder nicht. Wenn man sich auf diese Dinge fokussiert, macht man schon eine ganze Menge richtig. Auf Dinge bei denen man wenig Einfluss hat, sollte man sich nicht allzu sehr versteifen. Natürlich machen einen diese Merkmale attraktiver. Aber was hilft es denn, sich auf nicht änderbare Körpermerkmale einzuschießen? Akzeptiere dich so wie du bist!

Konzentriere dich auf die Bereiche, die du ändern kannst. Bei manchen ist es die innere Einstellung und bei manchen ist es einfach sich etwas mehr Gedanken über sein Aussehen zu machen. Wenn du diese Dinge berücksichtigst, dann wirst du automatisch auf Männer attraktiv wirken. Stell es dir vor wie Felsblöcke, die du zur Seite schiebst und am Ende deine Schönheit ganz zum Vorschein kommt.


Mein Video zu dem Thema:

Tim

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Hey Freunde! Ich bin Tim Chaborski. Ich bin seit 2016 mit meiner Frau Darleen verheiratet und wohne im Ruhrgebiet. In meiner Freizeit habe ich mich lange Zeit mit dem Thema persönliches Wachstum beschäftigt. Die Dinge, die ich zu dem Thema lerne und gelernt habe, möchte ich dir hier über diesen Blog weitergeben.

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