Vielleicht kennst du das. Du hast irgendwelche coolen Pläne und bist vollständig motiviert, dein Ding durchzuziehen. Du erzählst jedem davon und hast richtig Spaß daran, dich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ein halbes Jahr später fragt dich einer deiner Freunde, was aus deiner tollen Idee geworden ist. Du musst zu deinem Bedauern zugeben, dass die Idee am Ende doch nicht so gut gewesen ist und sie wieder verworfen hast.

Erkennst du dich in dieser kleinen Geschichte wider?  Ich persönlich habe auch lange Zeit solche Situationen erlebt. Dann ist mir aber bewusst geworden, wie inkonsequent das eigentlich ist und habe mich damit auseinandergesetzt, wie man auch über längere Zeit seine Motivation aufrecht erhalten kann. In diesem Artikel bekommst du eine vollständige Anleitung und eine geballte Ladung Motivation, wie du Dinge endlich von Anfang bis zum Ende durchziehst.

Strebe nach Ergebnissen

Motivation

Ich war lange Zeit der Typ, der sich viel angelesen hat und viele Pläne gemacht hat. Es gibt viele Bereiche, in denen ich mich auskenne. Das Problem dabei ist nur, was bringen mir all dieses Wissen und diese Pläne? Was ist der Mehrwert, den ich dadurch habe? Dass ich bei meinen Freunden mit diesem Wissen auftrumpfen kann? Vielleicht habe ich das zu irgendeinem Zeitpunkt mal so gesehen. Je mehr ich allerdings darüber nachgedacht habe, ist mir bewusst geworden, dass dieses Wissen und all die Pläne nichts weiter sind als leere Hüllen, die mir in keinster Weise weiterhelfen.

Das Einzige, was in dieser Welt zählt, sind Ergebnisse. Nicht mehr und nicht weniger. Mach dir bewusst, dass all das, was du gelernt hast – all die Pläne – nichts wert sind, wenn du sie nicht auch in die Tat umsetzt. Ich für meinen Teil musste diese harte Lektion lernen. Egal, ob du ein Studium, eine Ausbildung oder einen Schulabschluss hast. All das ist nichts Wert, wenn du das gelernte Wissen nicht anwendest.

Dasselbe gilt für deine Pläne. Es gibt so viele Menschen, die von ihren ach so tollen Plänen erzählen. Irgendwann werde ich eine Weltreise machen, irgendwann werde ich meinen Partner heiraten, irgendwann werde ich mich selbstständig machen, irgendwann werde ich abnehmen. Versteh mich nicht falsch, all diese Pläne sind lobenswert und spannend. Sie haben nur leider keinen Wert, weder für dich noch für irgendjemand anderen, wenn du sie nicht in Tat umsetzt.

Oftmals finden wir die abstrusesten Ausreden, die erklären sollen, warum wir unsere Pläne nicht umsetzen können. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt. Ich habe nicht das Kapital. Ich bin mir unsicher.

Aber ich sage dir eins: Den richtigen Zeitpunkt wird es niemals geben!

Zunächst geht es nur darum irgendwo anzufangen. Es ist dabei total egal, wie gut oder wie schlecht dein Ergebnis dabei aussieht. Wichtig ist, dass du damit anfängst deine Pläne in die Wirklichkeit zu holen.

Entwickle Momentum/Nimm Fahrt auf

Motivation - Momentum

Das Schöne, wenn du einmal angefangen hast, ist, dass dann Motivation aus dir selber heraus kommt. Du entwickelst Momentum.

Hast du schon mal versucht einen ICE aufzuhalten, der mit 200 km/h über die Schienen rast? Wahrscheinlich hast du, so wie ich, noch nicht diesen Versuch unternommen und solltest es auch in Zukunft unterlassen. Aber was würde passieren, wenn du es tun würdest? NICHTS. Der Zug hat so viel bewegte Masse, dass er durch jedes Hindernis einfach so hindurchfahren könnte. Legt man im Bahnhof allerdings einen Keil vor die Räder der Lok, wird er sich keinen Meter bewegen.

Dasselbe gilt für dich und deine Ziele auch. Am Anfang ist es schwer, die Motivation aufrecht zu erhalten. Es kostet unheimlich viel Kraft und Energie, dein Projekt anzuschieben. Stell es dir wie ein Auto vor, welches du versuchst mit deiner bloßen Körperkraft anzuschieben. Am Anfang ist es unheimlich schwer, aber je mehr du das Auto in Bewegung versetzt, desto einfacher wird es für dich. Genauso schwer ist es am Anfang, wenn dir irgendwelche kleinen Hinternisse in den Weg kommen.

Momentum beginnt mit Disziplin

Um deinem Momentum die nötige Basis zu verleihen, musst du eine der wichtigsten mentalen Fähigkeiten erlernen, nämlich Disziplin. Egal was du tust oder machen möchtest, wenn du darin erfolgreich sein möchtest, musst du die Grundlagen verinnerlichen und sie zu einem Teil von dir werden lassen. Je mehr du diese Dinge übst und dich damit beschäftigst, desto mehr werden sie in Fleisch und Blut übergehen.

Jeder einzelnen noch so kleine Schritt beginnt allerdings mit Disziplin. Keiner mag Disziplin, ich bin auch manchmal zugegebenermaßen etwas nachlässig. Disziplin rangiert irgendwo auf einer Beliebtheitsskala  zwischen Wurzelbehandlung und Darmspiegelung. Keiner hat Bock drauf. Diszipliniert zu sein ist wie ein Kampf gegen sich selbst. Es gibt jedoch eine gute Nachricht: Dieser Kampf wird leichter mit der Zeit, denn du entwickelst Gewohnheiten, die dir dabei helfen das Ganze zur Routine werden zu lassen.

Momentum ist wie ein Schneeball, der zu einer Lawine wird. Am Anfang kostet es Zeit und auch Anstrengung, um diesen Ball zu formen ihn an die richtige Position zu bringen und dann dafür zu sorgen, dass er beginnt zu rollen. Ist die Lawine allerdings einmal in Gang gesetzt, kann sie keiner mehr aufhalten.

Das Gleiche gilt für dich und deine Gewohnheiten. Sobald du dich einmal an die verschiedenen Dinge gewöhnt hast, die für dich erforderlich sind, um erfolgreich in etwas zu werden, wird es leichter und leichter. Niemand kann dich mehr aufhalten. Nur du selber kannst das.


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Geh den kompletten Weg und nicht nur den halben

Ok, jetzt hast du vielleicht die mentalen Vorraussetzungen, um erfolgreich in deinem Bereich etwas zu machen. Das Problem dabei ist allerdings, dass es mit Disziplin noch lange nicht getan ist. Es gibt viele Leute, die trotzdem scheitern. Sie scheitern allein aus dem Grund, dass sie nicht das nötige Durchhaltevermögen haben. Sie beginnen etwas und ziehen es die ersten Wochen durch, aber dann merken sie, dass etwas nicht so läuft, wie sie es sich gedacht haben.

Was machen diese Menschen an dem Punkt? Es wird ihnen alles zu schwer, sie hatten es sich anders vorgestellt. Auf dem Weg sind viel zu viele Probleme aufgetreten auf die ich nicht im ersten Moment einen Antwort hatte, aber ich sage dir eins: Du wirst doch jetzt nicht an Motivation verlieren oder? Ich sage dir das aus einem Grund. Es wird im Leben immer Probleme geben. Wir machen uns die tollsten Pläne und beginnen mit der Umsetzung. Sobald allerdings das erste Hindernis auftaucht, sind wir überfordert. Gib nicht auf in solchen Momenten! Mach weiter! Suche dir einen Weg, der dein Problem löst.

Eine Metapher für Probleme

Stell dir das Problem wie eine Mauer vor, die du auf irgendeine Weise überwinden musst. Du hast dir schön den Plan gemacht, dass du durch die Tür gehst, die sich in der Wand befindet. Diese Tür ist jedoch verschlossen, und zusätzlich so stark wie eine Tresortür. Der Weg, um auf die andere Seite zu kommen, kann also nicht die Tür sein. Was sich jetzt viele Menschen in solchen Situationen denken, ist: Mh, die Tür ist verschlossen, als komme ich nicht durch. Was du jetzt machst, ist, dass du dir überlegst, was es noch für alternative Wege gibt. Du kannst darüber klettern, einen Tunnel graben, die Wand mit einem großen Hammer einschlagen, und und und. Es gibt unendlich viele Wege diese Wand zu überwinden. Das Einzige, was du nicht tun darfst, ist nur weil ein Weg nicht funktioniert, sofort aufzugeben.

Lass dich von Ablehnung nicht entmutigen

Wenn du beginnst deinen Weg zu gehen, wirst du nicht nur mit Problemen zu kämpfen haben, die mit deinem Ziel an sich zu tun haben. Auch von außen werden Menschen an dich herantreten und dich fragen, warum du das überhaupt machst. Sie können deine Beweggründe nicht verstehen. Sie finden das, was du tust, vielleicht schlecht oder nicht verantwortungsvoll. All das sind Dinge, die auf dich zukommen werden, sobald du etwas Anderes tust als die Masse. Du wirst auf Ablehnung stoßen und damit zu kämpfen haben, dass das, was du machst, nicht von allen gemocht wird.

Was du dir in solchen Situationen immer vor Augen halten musst, ist Folgendes:

1.) Sie kennen deine Ziele nicht und wissen nicht wohin du möchtest. Somit können sie auch nicht verstehen, warum du die Dinge so machst wie du sie gerade machst.

2.) Wenn dein Umfeld etwas Schlechtes über deine Ziele sagt, dann muss das nicht zwangsläufig etwas mit deinem Ziel zu tun haben. Vielleicht hatte diese Person einfach einen schlechten Tag und war deswegen von Vornherein nicht besonders gut gelaunt.  Natürlich ist das hart, wenn man nicht von allen Seiten Rückenwind bekommt. Die Frage, die du dir allerdings stellen musst, in solchen Situationen, ist doch ob du dein Leben und deine Ziele abhängig machen möchtest von den Gedanken anderer. Denn so ist es. Dein Umfeld beeinflusst dich, aber wie beeinflussbar bist du? Hast du eine eigene gefestigte Meinung oder gibst du viel mehr auf die Meinung anderer?

Die eigene Meinung immer im Blick

Ich bin der Ansicht, dass man sich immer seine eigenen Meinung bilden sollte. Egal, auf welchen Bereich des Lebens es sich handelt. Natürlich sind Ratschläge und konstruktive Kritik toll, aber nimm dir davon nur das an, was auch in deinen Augen sinnvoll erscheint. Du musst nicht alles annehmen. Für mich ist es immer das wichtigste, die für mich interessanten Dinge zu filtern. Du kannst viel von anderen Menschen lernen, aber nur, wenn du dir die Dinge rausrückst, die auch relevant sind. Alles andere vergisst du ganz schnell wieder.

Ablehnung ist schon eine verzwickte Sache. Die Menschen wollen immer Recht behalten. Schaffst du es nicht dein Ziel zu erreichen, dann kommt ein: „Hab ich es dir nicht gesagt?“ und wenn du es schaffst, dann sagen sie entweder: „Wie hast du das gemacht?“ oder „Das war doch nur Glück!“. Mach dich frei von den Meinungen anderer. Nimm sie dir nicht so zu Herzen. Zieh dein Ding durch und lass dich nicht von ein paar nicht so nett gemeinten Worten aufhalten.

Memento Mori (Du lebst nicht ewig/Vergänglichkeit)

memento mori

Ein weiterer Punkt, der dich im höchsten Maße motivieren kann, nenne ich „Memento Mori“. Er bedeutet, das Ende immer im Blick zu haben. Das Ganze kannst du auf zwei unterschiedlichen Ebenen verstehen. Zum einen solltest du ein genaues Ziel vor Augen haben, welches du erreichen möchtest und zum zweiten musst du dir bewusst machen, dass du nicht ewig auf dieser schönen Erde verweilen wirst. Deine Zeit und deine Ressourcen sind begrenzt. Was möchtest du im Leben noch erreichen oder schaffen?

Es ist immer besser, sofort mit solchen Dingen anzufangen und sie nicht auf später zu verschieben. Willst du vielleicht einmal um die Welt reisen? Dann schieb es nicht auf bis zur Rente! Du hast dann zwar Zeit und auch das Geld, aber du kannst es nicht mehr so genießen, weil dein Körper nicht mehr mitmacht! Also fang sofort damit an, an deinen Träumen und Zielen zu arbeiten. Fängst du jetzt nicht an und schiebst sie immer und immer wieder von dir weg, wirst du sie nie erreichen oder angehen.

„Wenn ich doch nur mehr Geld hätte….“, „Die Zeit ist gerade nicht die richtige…“. Alles das sind Dinge, die dich davon abhalten, dein vollständiges Potential abzurufen. Halte dir immer vor Augen, dass du alles schaffen kannst, wenn du nur genug Willen und Durchhaltevermögen hast. Wenn du dir dann zusätzlich immer noch vor Augen hältst, dass deine Zeit hier begrenzt ist, wirst du ganz schnell ins Handeln kommen! Glaub mir, die Zeit geht schneller rum, als man denkt!

Nicht weniger als Perfektion

motivation

Egal, was du für Ziele hast, du wirst immer Konkurrenz haben. Dementsprechend wird jeder einzelne von ihnen am Anfang besser sein als du. Einer der wichtigen Faktoren, der darüber entscheidet, ob du jetzt Erfolg haben wirst, besteht unter anderem auch darin, dich permanent und konsequent zu verbessern. Jeder fängt mal klein an, aber wenn du einfach immer wieder nach neuen Punkten suchst, bei denen du dich verbessern kannst, wirst du bald die Masse hinter dir gelassen haben.

Andere Menschen merken auch, dass du nach Perfektion strebst. Sie beginnen dich darin zu unterstützen und noch mehr Potential in dir freizusetzen. Jeder möchte dir auch mit dem noch so kleinen Tipp helfen noch besser zu werden.

Wenn du allerdings schon von Anfang an nicht bereit bist, deine gesamten Ressourcen für ein Ziel einzusetzen, dann hast du bereits ab dem ersten Tag verloren. Entweder machst du es ganz oder gar nicht. Einen Weg, bei dem man etwas nur so halb macht, wird niemals funktionieren! Wenn du dein Geld, deine Fähigkeiten, deine Kontakte, deine Zeit und deine Kraft vollständig für ein Ziel investierst, dann wirst du dein Ziel auch erreichen!

Darüber reden kann jeder

Um das ganze jetzt zum Abschluss zu bringen: Von mir noch einmal die Aufforderung an dich deine Ziele auch wirklich anzugehen. Vielleicht hast du irgendwelche größeren Träumen, die sonst in deinem Umfeld noch keiner angegangen hat oder sie sind so groß, dass dich jeder für verrückt hält. All das kann sein. Aber wenn du dich jetzt von den Meinungen anderer abhalten lässt, deine Ziele anzupacken, wirst du dein Leben lang zu den Menschen gehören, die nur über die Dinge reden und sie nie selbst erlebt haben.

Also hör auf nach Ausreden zu suchen, warum dies oder jenes nicht funktionieren kann. Fang einfach an. Denn jeder hat mal klein angefangen. Das Wichtigste ist nur, dass du startest und dann Problem für Problem aus dem Weg schaffst.

Tim

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Hey Freunde! Ich bin Tim Chaborski. Ich bin seit 2016 mit meiner Frau Darleen verheiratet und wohne im Ruhrgebiet. In meiner Freizeit habe ich mich lange Zeit mit dem Thema persönliches Wachstum beschäftigt. Die Dinge, die ich zu dem Thema lerne und gelernt habe, möchte ich dir hier über diesen Blog weitergeben.

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